Angepinnt Waffengattungen & Spielererfahrungen

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    • Waffengattungen & Spielererfahrungen

      Hallo,

      auf Wunsch beginne ich mal mit einem Waffen-Thread, da im deutschen TheHunter Wikia | Fandom powered by Wikia die neuen Waffenarten noch nicht ausführlich vorgestellt wurden.
      Vielleicht lässt sich dies nach einer Diskussion ergänzen.

      Da ich Federwild kaum bejage, beschränke ich mich auf die Büchsen, denn mit den Bögen kann ich noch keine abschließende Bewertung machen, da EW scheinbar beim letzten Update daran geschraubt hat.

      .22 "Plinkington" Semi-Automatic Rifle
      Ist nur interessant für Vögel am Boden und „Häschen“ (kein Schrot beim Verzehr :) ). Im Gegensatz zur .22-Pistole bis 100 Meter unglaublich gestreckte Flugbahn.

      .223 Bolt Action Rifle
      Ist im Gegensatz zur Standardwaffe.243 auch auf Truthähne zugelassen, macht sonst wenig Sinn. Allerdings als Semi Automatic Rifle was für Leute die gegen Rehe Krieg führen wollen. %-(
      Im Real Life beliebt in Niederwild-Revieren (inkl. Rehwild), nicht sehr laut und fast kein Rückstoß.

      .243 Bolt Action Rifle
      ist Grundausstattung im Spiel und sehr präzise mit gestreckter Flugbahn. Erste Wahl für Kojoten und Fuchsjagd, aber auf alle Hirscharten sollte bzw. muss man eine der folgenden Allround-Büchsen dazu kaufen.


      Allround-Büchsen

      .300 Bolt Action Rifle - Capacity cost 4
      War die erste Waffe, die auf größeres Wild angeboten wurde. Der Einzellader ist extrem präzise auch auf weiten Distanzen, aber beim Nachladen verschwindet das Ziel aus der Sicht und es dauert auch ewig lange. Ist im Spiel auch auf Bison zugelassen, erfordert dann aber präzisen Schuss, schlägt nicht durch Schulterblatt (Geschossgewicht 180 grs/12 Gramm). Größte Auswahl an Zielfernrohren, das 2-10 x42 ist ideal.

      .30-06 Lever Action Rifle - Capacity cost 4
      Kam als zweite Waffe zunächst ohne Zielfernrohr ins Spiel, was dann nachgereicht wurde, aber nur 8-fache Maximalvergrößerung bringt und für andere Waffen nicht zu gebrauchen ist. Zunächst begeistert der satte dunkle Sound und die Geschwindigkeit des Nachladens (über Hebel) – ist aber nicht viel schneller als die folgenden Waffen. Präzision, Reichweite und Wirkung waren der .300 fast ebenbürtig (nur keine Bisons), so dass sie schnell zu meiner Lieblingswaffe wurde.

      .308 Anschütz 1780 D FL Bolt Action Rifle - Capacity cost 4
      War – glaube ich - die erste Allround-Repetierbüchse mit ähnlichen Eigenschaften wie die .300. Angeblich soll sie noch präziser sein (German made), aber die Wirkung des Nato-Kalibers ist etwas schwächer als die der beiden erstgenannten Waffen - nicht auf Bisons zugelassen.

      7mm Magnum Bullpup Rifle - Capacity cost 3
      Ist von der Wirkung mit der .300 zu vergleichen und auch auf Bisons (erfordert präzisen Schuss) zugelassen, ist jedoch sehr schnell und braucht auch bei anderen Ausführungen weniger Kapazität im Rucksack, deshalb ist sie derzeit meine Standard-Waffe – nur der recht helle scharfe Sound ist nichts für Genießer, was bei der Bullpup auch fürs Design zutrifft.

      9.3x62 Anschütz 1780 D FL Bolt Action Rifle - Capacity cost 4.5
      Wieder eine deutsche Präzisionswaffe, die auch noch stärker in der Wirkung als die vier vorher erwähnten Waffen und für Bisons gut zu gebrauchen ist, trotzdem ist sie auch auf Rehwild zugelassen (obwohl overkill). Der dunkle Sound ist überragend und eigentlich ist sie die beste Universalwaffe, wenn nur das hohe Gewicht nicht wäre. Viel wiegt aber auch die Kugel - sagenhafte 285 grs/18,5 Gramm - und im wirklichen Leben fällt die Kugel bei 200 Meter rund 15 cm (kommt auf Einschussentfernung an), was ich im Spiel aber nie merkte.


      Großwildwaffen

      .45-70 Government Lever Action Rifle - Capacity cost 4.5
      Nach zunächst mäßigen Versuchen auf die Bisons mit der .300 war ich hellauf begeistert von dem neuen Hochleistungskaliber, nun war ein Ende mit langem Nachsuchen, besonders weil ich ganz unwaidmännisch den Tieren gleich noch einen zweiten Schuss versetzte, was beim Lever-Action (Hebel) kein Problem ist. Auch auf 200 Meter kann ich mich kaum über zu kurze Schüsse beklagen. Satter Sound.

      .340 Weatherby Magnum Bolt Action Rifle - Capacity cost 4.5
      Ist die jüngste Großwildwaffe und soll auch besser als die .45-70 bei Weitschüssen sein, was ich nicht unbedingt bestätigen kann – was sind schon 5 cm bei einem Bison. Allerdings die Wirkung ist noch brutaler als bei der .45-70 und als Repetierer ist sie fast genauso schnell, allerdings sind nur 3 Schuss im Magazin, also keine 5 Bisons auf einmal, aber wer will dies schon. Sound ist mir etwas zu scharf, mag‘s lieber dunkler.

      Fazit:

      Die idealen Allround-Waffen sind 9.3x62 Anschütz 1780 D FL Bolt Action Rifle und 7mm Magnum Bullpup Rifle. Für erstere spricht die Wirkung, aber letztere bringt weniger Gewicht mit, was viel Platz für Ausrüstung im Rucksack übrig lässt.

      Bei den Großwildwaffen würde ich zur zeitgemäßen .340 Weatherby raten, die sicherlich keine ballistische Probleme kennt.

      Ich habe nicht alle Kaliber gekauft und weiß auch nicht alles - bin vielleicht auch subjektiv, so wäre es schön, wenn dieser Thread von anderen Forums-Mitgliedern ergänzt wird.

      Hoffe auch auf eine gute Diskussion.

      LG

      Luke aka Jennerwein

      Dieser Beitrag wurde bereits 31 mal editiert, zuletzt von Jennerwein ()

    • Sehr interessanter Beitrag! Danke :wink:
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    • Animiert von Jennerwein(vielen Dank nochmal für die Eröffnung dieses Threads) möchte ich auch einen kleinen Beitrag über meine Erfahrungen zur Enten und Gänsejagd mit Schrotflinten mitteilen.

      Grundsätzlich eignen sich alle Schrotflinten meiner Meinung nach zur Vogeljagd gut. Mit der Singleshotgun habe ich allerdings keine Erfahrung, da ich mit dieser Waffe noch nie geschossen habe.
      Meine Lieblingswaffen auf Enten und Gänse sind die Quer- und die Bockflinte.
      Allerdings erzielt man mit der Vorderschaft Repetierflinte und die Halbautomatische 20 GA die höchste Abschussquoten:

      1. Vorderschaft Repetierflinte:
      Schnelles nachladen. Relativ weite Schussdistanz mit Vogelschrot. Ich habe schon Gänse und Enten aus 50m Entfernung vom Himmel geholt. Kann mit einer Red Dot Zielhilfe ausgestattet werden. Ich persönlich komme damit überhaupt nicht zurecht.
      2. Vorderschaft Reptierflinte Primal
      wie oben nur kürzere Reichweite. Trotzdem noch sehr gut geeignet.
      3. Halbautomatische Schrotflinte 20 GA
      Sehr schnelles nachladen und dementsprechen schnelle Schussfolge. Allerdings nur 3 Schussmagazin. Sehr gut für die Vogeljagd geeignet und meiner Meinung nach für Anfänger am leichtesten zu händeln.
      4. 12 GA Querflinte
      Gibt meiner Meinung nach ein einzigartiges Vogeljagdgefühl. Die 2 Schüsse aus dem Doppellauf kann man blitzschnell abgeben. Das Nachladen geht auch relativ schnell, so das man nach den ersten beiden Schüssen nochmal Vögel vom Himmel holen kann.
      5. 12 GA Blaser F3 Bockflinte
      Auch eine meine Lieblingswaffen. Im Gegensatz zur Querflinte liegen die Läufe übereinander. Sonst das gleiche wie bei der Querflinte. Allerdings ist es aus meiner Erfahrung heraus am Anfang leichter mi der F3 zu treffen wie mit der Querflinte.

      P.S Hoffentlich beteiligen sich doch einige an diesem Thread über Waffen, gerade wo wir auch so viele echte Jäger hier im Forum haben. Ich fänds toll.
      Wer die Augen offen hält, dem wird im Leben manches glücken.
      Doch noch besser geht es dem, der versteht, eins zuzudrücken.
      Johann-Wolfgang von Goethe
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    • stellvertretend für alle schnellen Doppelläufigen die es nicht erlauben ein Visier zu montieren

      Ideal als 2. oder 1. Waffe bei der Gänsejagt

      - mit der Absicht 5 Gänse pro landenvollendem Gänseschwarm.

      - bei landen wollendem Gänseschwarm für die ersten beiden Gänse in der Nähe,

      wärend die 3. und 4. für das Schrotgewehr mit dem Visier sind

      und die 5. Gans für die Plinginkton.

      Letzer Schritt ist nur zu empfehlen wenn ein Hund namens "GreifflDuDieGansSie istMirZuWeitWeg" in der Nähe ist.
      499,9m Linkes Hinterbein Schneeschuhhase am Tag der WM 2018 Eröffnung
      Halstreffer 8.Aug 2018

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HegemonSwiss () aus folgendem Grund: fix

    • Anhang .300 er

      wenn

      - keine Lust auf Nachsuche und
      - keine Lust auf Störwildgemorde
      - und trotzdem Lust auf einen grossen Stika!


      dann ab, auf irgend eine Anhöhe im Schnee und unbedingt die .300 mit Scharfschützenvisier mitnehmen. ...egal was der Waffenschrank sonst noch hergibt!

      :wink:

      Nachtrag 443,7m OT
      [offtopic]
      Vorzüge der .300


      Die .300 ist nach wie vor gut! swissmade gut! :)
      [/offtopic]
      499,9m Linkes Hinterbein Schneeschuhhase am Tag der WM 2018 Eröffnung
      Halstreffer 8.Aug 2018

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von HegemonSwiss () aus folgendem Grund: Nachtrag .300 er, Stika, 443m

    • HegemonSwiss schrieb:


      Ideal als 2. oder 1. Waffe bei der Gänsejagt

      - mit der Absicht 5 Gänse pro landenvollendem Gänseschwarm.

      - bei landen wollendem Gänseschwarm für die ersten beiden Gänse in der Nähe,

      wärend die 3. und 4. für das Schrotgewehr mit dem Visier sind

      und die 5. Gans für die Plinginkton.

      Letzer Schritt ist nur zu empfehlen wenn ein Hund namens "GreifflDuDieGansSie istMirZuWeitWeg" ist

      Das ist natürlich eine sehr anspruchsvolle Methode. Da mußt du beim Waffenwechsel so schnell sein wie Billy the Kid in seinen besten Zeiten. Was die Plinkinkton betrifft, hab ich persönlich noch nie einen Vogel aus der Luft geschossen. Wenn du das von dir beschriebene System wirklich schon umgesetzt hast, dann bleibt mir nur zu sagen "Hut ab!!"
      Wer die Augen offen hält, dem wird im Leben manches glücken.
      Doch noch besser geht es dem, der versteht, eins zuzudrücken.
      Johann-Wolfgang von Goethe
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    • reve schrieb:

      so schnell sein wie Billy the Kid


      die Geschicht geht ja weiter.. (hätte aber nix mehr mit der Waffenbeschreibung zutun gehabt...
      deshalb: OT einen swiss made tHunter Tip[offtopic]
      ...wärend der Hund, namens "GreifflDuDieGansSieistMirZuWeitWeg" die für den Schützen evtl schwer zu findende Gans suchen geht,
      - sammelt er die 2 Gänse in der Nähe auf kümmert sich um die beiden entfehrnteren
      - und dann, ...

      ...tritt er den Weg zurück auf´s Traperzelt an!

      - der einzige Ort wo der schnelle Waffenwechsel zwischen 4. und 5. Schuss, möglich ist
      - und du ohne viel Aufwand den erfolgreichen, wiederkehrenden Hund, verschwinden lassen kannst.

      2 Fliegen mit einer Klappe sozusagen, und wenn du oben auf dem Traperzelt liegend! ..und gleichzeitig die anfliegenden Gänse getarnt beobachten kannst!
      ..3Fliegen, wenn nicht sogar 4 auf einen Streich!

      ein Tip wie ein schweizer Taschenmesser, mehr drin als von aussen zu sehen ist! (deshalb swiss made) ;-)


      aber das tut alles nix zur Waffe. (wird bestimmt ein super Tread)

      lieben Gruss!
      ..und
      ..Trickser sind nicht immer Cheater, fast nie! kann ja nicht für Alle sprechen, deshalb das "fast" :)




      [/offtopic]
      499,9m Linkes Hinterbein Schneeschuhhase am Tag der WM 2018 Eröffnung
      Halstreffer 8.Aug 2018

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von HegemonSwiss () aus folgendem Grund: fix

    • Also, die ersten beiden Waffenberichte, von Jennerwein und reve finde ich super gelungen und informativ.

      Aber was zum Henker hast Du geraucht HegemonSwiss? Tut mir leid aber so ein "kauderwelsch" lass ich nicht nach 5 Bier und 3 Kurzen aus'm Bart fallen. :beer:
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    • [offtopic]Jeder hat halt seine eigene Jagdmethode. Ist doch ok. Mir wäre das auch zu hektisch. Wenn's bei mir mal flott gehen soll, habe ich lediglich 2 Schrotflinten ausgestattet, die ich nacheinander abfeuere. Mit der Plinkington hole ich mir auch nur Fahrkarten. Egal ob Ente oder Gans Airshot. Der Hund kommt bei mir nur noch zur Nachsuche vor Jagdende zum Eindatz. [/offtopic]
      Zur Sache: Klasse Thread und super Waffenberichte!!! Danke Jennerwein und natürlich allen anderen Mitwirkenden! :beer:
    • Hallo,

      habe heute meinen Start-Beitrag noch etwas überarbeitet und auch die schwachen Gewehre noch erwähnt. Außerdem habe ich den Thread umbenannt, da ja Flinten keine Büchsen sind, nun können wir über alle Waffen sprechen.

      Deshalb gleich kurz zu meinen 4 Faustfeuerwaffen - die restlichen werde ich mir sicherlich nicht zulegen, vielleicht kann da noch jemand was beitragen - .45-er wäre interessant.

      Faustfeuerwaffen

      .22 Pistol
      Ist für Vögel am Boden und „Häschen“ gedacht, aber im Gegensatz zur .22 Büchse ist hier die Ballistik zu beachten, also eigentlich nur bis 60 Meter präzise – auf 100 rund 20 cm zu kurz. Trotzdem eine Überlegung wert, wenn Waffenslots mit Gewehr und Bogen besetzt.

      .357 Revolver
      Zumindest in den ersten Jahren war die Waffe alles andere als präzise, soll gefixt sein, aber da die Wirkung mäßig ist und nicht als Verteidigungswaffe gegen Bären, Elche und Bisons eingesetzt werden kann, ist diese Waffe eigentlich unnötig.
      Ballistik: auf 100 Meter knapp 10 cm tief.

      .44 Revolver

      war in den ersten Jahren eine wahre Wunderwaffe, denn bis 100 Meter verlor die Kugel nicht an Höhe und die Wirkung war auf dem Niveau der .300 Büchse. So lagen bei präzisem Schuss sogar Elks im Feuer, so kam auch das Bild in meiner Signatur zustande.
      Die Wirkung wurde inzwischen auf ein realistisches Maß reduziert, aber ist für kleinere Hirscharten und Rehe immer noch interessant.
      Ballistik: auf 100 Meter knapp 10 cm tief.

      .454 Revolver El Toro
      ist nun der Revolver der Wahl, da die Wirkung sogar mit Allroundbüchsen mit Kaliber .300, 30-06 oder der 7mm zu vergleichen ist – gefühlsmäßig ist sie sogar noch stärker. Selbst angreifende Bisons liegen meist im Feuer, da wenn man auf das Hirn zielt auch noch Herz oder Lunge zerstört werden. Ohne Optik - wegen der besseren Übersicht - ist der Revolver ein wahrer Lebensretter. :cool:
      Ballistik: auf 100 Meter knapp 10 cm tief.

      Natürlich kann man das nicht mit dem wahren Leben vergleichen, denn da würde anfangs auf 50 Meter kaum einer ein Scheunentor treffen, den brachialen Rückstoß muss man erst mal bändigen. 8-O

      Waidmannsheil

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Jennerwein ()

    • Die Bullpup ist für mich ebenfalls eine ideale Waffe, das sehe ich so wie du in deinem Fazit. Sie ist präzise, selbst mit Sniper Scope und legt auch die großen Tiere flach und leicht ist sie auch noch. Das Einzelschuss-Büffelgewehr finde ich bei Großwild in Verbindung mit dem Scope auch wirklich super, macht richtig Spaß!

      Die Einzelschuss-Schrotflinte ist etwas hinten runtergefallen: Gerade für Neulinge ist Sie eine echt gute, kostenlose Waffe mit der du ALLES jagen kannst (durch die 3 verschiedenen Munitionsarten). Damit spart sie Rucksackkapazität. Und sie schult den frischgebackenen Jäger, da man sich bei Einzelschuss mehr konzentrieren muss als wenn man gleich mehrere Schüsse in Folge abgeben kann. Klar, auf große Distanz gibt es bestimmt besseres...aber auch hier ist sie ein gutes Schulungsgerät, denn man muss näher ran und kann nicht einfach auf 200m+ snipern.

      Die Pfeilwaffen: Ob daran geschraubt wurde weiß ich nicht so recht. Ich denke es hat mehr mit der von Chris in einem anderen Artikel vermuteten "Tötungsabfrage" des Spiels zu tun. Der beste Bogen ist ein Compound, das steht denke ich mal außer Frage. Welcher? Das ist eher eine Geschmacks- bzw. Jagdweisenangelegenheit.
      Die beste Armbrust könnte die Reverse Draw sein, wenn sie nicht dieses furchtbare Scope hätte, das nicht vergrößert sondern verkleinert. Man kann mit ihr auf 80m jagen, wenn man sein Ziel noch erkennen kann - ich tue mir da schwer.

      Also, wenn ich mit nur einer einzigen Waffe alle Tiere des Spieles bejagen will, bleibt nur die Schrotflinte. Als Anhänger von "Ein Schuss - ein Treffer" nähme ich die Einzelschuss-Schrotflinte. Pfeilwaffen machen auf Federvieh wohl den wenigsten Spaß (obwohl es einige Spezialisten gibt, die sie da auch nutzen).


      Gruß - aki
      :wink: aki
    • Allgemein ist die Bogenjagd spannender, man gewinnt alles oder verliert alles.
      Ein großer Vorteil ist der angerichtete Schaden bei fast absoluter Lautlosigkeit, selbst Körpertreffer führen, früher oder Später zum Tot.
      Der Enorme Vorteil der Lautlosigkeit besteht darin das Wild, selbst wenn die Herde vor dir abspringt, in einen 250m Radius nicht aufgeschreckt wird, man findet also relativ schnell neue „Ziele“. Außerdem nehmen Bögen nicht viel Platz im Inventar ein.
      Nachteil ist, dass man die Bögen nur stehend oder hockend bedienen kann. Ebenso können sie nicht ewig im gespannten Zustand gehalten werden, die Dauer hängt vom Skillevel der Waffe ab, der Skillevel beeinflusst nicht das „Zittern“ der Waffe.

      Hier die Bögen und Armbrüste im Detail:


      Bögen:

      Compound Bogen „Snakebite“:



      Eigenschaften:
      • 1-Punkt-Visier (20 m)
      • Abschussgeräusch: Leise
      • Zugkraft: 40 Kg
      • Schreckradius: 30m


      Es gibt keine Optionalen Zieleinrichtungen, aber durch die 40 kg Zuggewicht, hat der Bogen wenig Ballistik. Bei 30m reicht es den Pin um eine halbe Pinstärke nach oben zu halten, bei 40m einen ganzen Pin u.s.w.
      Er legt großes Wild sehr zuverlässig und ist ein guter Anfängerbogen

      Compund Bogen „Pulsar“:



      Eigenschaften:
      • 3-Pin-Visier (20 m, 40 m, 60 m)
      • Abschussgeräusch: Sehr leise
      • Zugkraft: 35 Kg
      • Schreckradius: 20m


      Der Pulsar ist leiser wie der Snakebite hat aber beinahe seine Stärke, ohne optionales Visier hat der Bogen drei Pins die 20, 40 & 60m markieren, mit Visierung hat der Bogen einen leichten Zoom und Markierungen von 20, 30, 40, 50 & 60m. Der Pulsar verfügt über die notwendige Stärke um auch noch großes Wild auf 60m zu strecken. Bei all den Vorteilen gibt es den Nachteil dass der Bogen recht langsam in der Handhabung ist. Wechselt man vom Huntermate zum Bogen, nimmt er erst einen Pfeil aus dem „Magazin“ und legt ihn dann ein. Auch müssen erst fünf Pfeile in das Magazin geladen werden, verschießt man zwei, kann man diese nicht einfach so nachladen. Gutes Timing ist hier enorm wichtig und erfordert etwas Übung des Schützen. Entfernungen schätzen und Timen ist hier alles, man sollte sich um das Messen der Entfernungen zu vermeiden, im Vorfeld Bäume, Steine oder Sträucher ausmessen, so weiß man wie man anhalten muss wenn das Wild eines dieser Markierungen passiert.
      Für die Ansitzjagd ist er für Anfänger sehr zu empfehlen, wer pirschen möchte, sollte sich auf frustrierende Momente einstellen bis er den Bogen raus hat. ;-)

      Compound Bogen Parker „Python“:



      Eigenschaften:
      • 3-Punkt-Visier(20 m, 40 m, 60 m)
      • Abschussgeräusch: Sehr leise
      • Zugkraft: 30 Kg
      • Schreckradius: 20m


      Der Python ist ein sehr Leiser Bogen, gleich wie der Pulsar hat er eine Dreipin-Visierung die 20, 40 & 60m markiert. Mit seinen 30Kg Zugkraft fehlt es ihm allerdings an der nötigen Power um Großwild auf 60m sicher zu strecken. Gegenüber dem Pulsar ist er jedoch schneller in der Handhabung, da hier kein Pfeil aus dem Magazin, sondern aus dem imaginären Köcher gezogen wird, er legt den Pfeil also sofort ein und ist schussbereit. Das optionale Visier erlaubt das Zielen mit 20, 30, 40, 50 & 60m Pins. Hinzu kommt, dass die Visierung einen eingebauten Entfernungsmesser hat, was das im Vorfeld Messen, überflüssig macht.
      Für Anfänger ist der Bogen sehr zu empfehlen.


      Klassische Bögen:

      Recurve Jagdbogen:



      Eigenschaften:
      • Visierung: Keine
      • Abschussgeräusch: Sehr leise
      • Zugkraft: Unbekannt
      • Schreckradius: 20m


      Wie alle klassischen Bögen, verfügt der Recurve über keine Visierung und erfordert viel Übung auf der Archery Range. Der Bogen ist ideal bis 25m und verliert dann deutlich an Kraft.


      Schwerer Recurve Jagdbogen:



      Eigenschaften:
      • Visierung: Keine
      • Abschussgeräusch: Sehr leise
      • Zugkraft: Unbekannt
      • Schreckradius: 20m


      Anders wie der „kleine“ Recurve hat er noch die Kraft Wild auf 30m gut zu strecken, ebenfalls ein echtes Liebhaberwerkzeug mit dem Vorher geübt werden sollte.


      Langbogen:



      Eigenschaften:
      • Visierung: Keine
      • Abschussgeräusch: Sehr leise
      • Zugkraft: Unbekannt
      • Schreckradius: 25m (bin nicht ganz sicher)


      Als der Bogen eingeführt worden ist, zählte er zu meinen Lieblingsbögen, leider viel er einen Patch zum Opfer und ist seit dem total mies in der Handhabung. Durch den Patch verschob sich der Haltepunkt so dermaßen, dass man fast auf den Boden zielen muss um Wild in 15m zu strecken, dies macht ein intuitives Schießen unmöglich. Wer mit der Bogenjagd anfangen will, sollte einen großen Bogen um dem Bogen machen. Seine Schussleistung ist gut bis 30m, lässt dann aber, wie alle klassischen Bögen, rapide nach.


      Kabelverstärkter Bogen:



      Eigenschaften:
      • Visierung: Keine
      • Abschussgeräusch: Sehr leise
      • Zugkraft: Unbekannt
      • Schreckradius: 25m (bin nicht ganz sicher)


      Aussagen zur Folge ist er gleich mit dem Langbogen, bloß dass das Zielen hier deutlich angenehmer sein soll. Die Schussleistung soll ebenfalls identisch sein. (Wer hier mehr Informationen hat, möge sich bei mir melden, ich habe mir den Bogen nicht gekauft!)



      Armbrüste:
      Die Armbrust gibt dem Spieler eine beinahe lautlose Waffe in die Hand, mit der sich auch das größte Wild noch auf 100m+ souverän strecken lässt, entsprechendes Können vorausgesetzt.
      Anders wie bei den Bögen, können X-Bows auch liegend abgeschossen werden, diese können aber nur hockend oder stehend nachgeladen werden. Hier muss man gut abwägen, wann man feuert und wann man nach lädt.
      Die Armbrust kann so lange im Anschlag gehalten werden, wie man möchte, der Skillevel verbessert hier nur das „Zittern“ der Waffe am Anschlag, gleich einem Gewehr. Ebenfalls profitiert sie von der imaginären Möglichkeit des aufliegend Schießens auf Dreibeinen oder Hochständen.


      Tenpoint "Carbon Fusion"-Armbrust:



      Eigenschaften:
      • Visierung: 2 Pin & 4 Pin
      • Abschussgeräusch: Sehr leise
      • Zugkraft: 345 FPS
      • Schreckradius: 30m


      Schöne handliche Armbrust, sie streckt auch großes Wild bis 60m. Die Visierung hat einen 20 und einen 40m Pin, die Optionale 10, 20, 30 & 40m.


      Reserve-Draw-Armbrust:



      Eigenschaften:
      • Visierung: 3 Pin & 4 Pin
      • Abschussgeräusch: Leise
      • Zugkraft: Unbekannt aber deutlich stärker wie die Tenpoint
      • Schreckradius: 35 - 40m


      Die mMn. Beste Waffe im Spiel, brachiale Feuerkraft bei sehr wenig Lautstärke und hoher Präzision.
      Die Revers verfügt über ein Dreipin Visier und markieren 20, 40 & 60m, auch 80m sind mit der offenen Visierung auch für Anfänger möglich. Die optionale Optik markiert 20, 40, 60 & 80m welche es ermöglicht, auch das größte Wild auf 80m+ souverän zu strecken, mit etwas Übung wird 100m+ ebenfalls zur Routine. Sie behält ihre Stärke daher noch auf größere Distanzen.

      Edit:
      Hier mal ein kleiner Einblick in eine sehr gut gelaufene Ansitz-Runde mit dem Pulsar-Bogen.
      Rundenstatistik

      Gesamtzeit: 1h 5 Min
      Gesamtstrecke: 1,57 km
      Erlegte Tiere: 21 RM-Wapitis

      Man muss aber noch ca. 800m Strecke abziehen und einen Abschuss (den Letzten), diesen habe ich mit der .340 gemacht als ich auf dem Weg war meinen Tower zu demontieren.
      Also bin ich für 20 Abschüsse in unter einer Stunde in etwa 800m gelaufen, eigentlich war das immer nur zum einsammeln der Tiere und dann wieder zurück zum Baumsitz.

      Die Krönung des Ganzen war dann mein neuer Rekord bei den Wapitis:
      Score: 416.061




      Hoffe es hilft euch.
      LG
      Chris


      Edit:
      Threadtitel angepasst, wenn der Thread "fertig" ist, werde ich ihn noch aufräumen um die Übersicht zu wahren.
    • Brusian schrieb:

      Vielen Danke für die Ausführungen´auch von mir. Der .454er Revolver soll in der Realität die Wirkung einer .308 in etwa haben. Da würde ich mir für die Rival im Spiel einen Tick mehr Wirkung wünschen.
      Im Spiel ist die .308 nicht für Bisons zugelassen, also muss der .454 stärker sein - entspricht sicherlich nicht der Realität.

      Zumindest unter 20 Meter ist die Wirkung im Spiel überragend, das ließe sich damit erklären, dass die kinetische Energie ja mit der Entfernung abnimmt.

      Wer den .454 Revolver nicht dabei hat, wird viel mehr für First Aid Kits ausgeben.

      @ alle

      Fragen:
      Warum kann ich den Holster in meinem Inventar nicht sehen?
      Was bewirkt die Taste "H" im Spiel - ich sehe nur dass der Hunter Mate verschwindet und der Revolver lässt sich auch dann nicht schneller ziehen - hab ihn lieber gleich in der Hand in brenzligen Situationen.

      Siehe dazu dieses Bild
    • Das Kurzwaffenholster, das man im Spiel über den Hunterscore oder em$ freischalten kann, ist der dritte Waffenslot, der auf Taste 3 liegt und der auch nur Kurzwaffen aufnehmen kann.

      Die Taste H bewirkt, das alle Gegenstände aus den Händen verschwinden, damit man freie Sicht zum Beobachten oder für ein Foto hat.
    • Siehe dazu dieses Bild[/quote]

      Jennerwein schrieb:

      Brusian schrieb:

      Vielen Danke für die Ausführungen´auch von mir. Der .454er Revolver soll in der Realität die Wirkung einer .308 in etwa haben. Da würde ich mir für die Rival im Spiel einen Tick mehr Wirkung wünschen.
      Im Spiel ist die .308 nicht für Bisons zugelassen, also muss der .454 stärker sein - entspricht sicherlich nicht der Realität.

      Zumindest unter 20 Meter ist die Wirkung im Spiel überragend, das ließe sich damit erklären, dass die kinetische Energie ja mit der Entfernung abnimmt.




      Ich habe folgendes recherchiert:

      .308 .454


      Wenn man die Daten vergleicht, insbesondere das Geschossgewicht, da wird einem bei der.454 fast schwindelig. Ein echter "Trümmer"
      Ich habe bei meinen Recherchen herausgefunden, dass der .454 auf ca 28yards ca 25m auf einen Bison verherende Wirkung hat. Folgendes habe ich in einem Post von einem Profijäger gefunden:Zitat: "This year I wanted to try out my 5 inch 454 Casull... I want to take this gun to Africa for a Cape buffalo in the not too distant future and figured a Bison was a good test subject....The distance wound up being 28 yards....The first two shots were between the eyes, 2 inches high. This time I couldn't get a front on shot so I got him 2 inches below the left horn and 2 inches to the right, he was dead before he hit the ground."
      Er hat den Bison aus 25m knapp unter dem linken und rechten Horn erwischt. Der Bison war Tod bevor er den Boden berührt hat.

      Du hast vollkommen Recht Jenner, es kommt auf die richtige Entfernung an. Hier muss man mal positiv erwähnen, dass da meiner persönlichen Meinung nach EW mit dem .454 sehr nah an der Realität liegt.

      Was die .308 auf Bison betrifft, habe ich recherchiert, dass man die.308 zwar nehmen kann, aber man 100% genau Lunge oder Herz treffen muss und nicht auf eine Distanz über 75 yards(ca 68m)mit der.308 auf Bison schießen sollte. Auch hier bin ich der Meinung, dass EW die.308 nicht auf Bison zuläßt kann man durchaus akzeptieren, wenn man von der Realität ausgeht. . Andere Meinungen sind von mir durchaus erwünscht. So langsam macht dieser Thread wirklich richtig Spass.
      Wer die Augen offen hält, dem wird im Leben manches glücken.
      Doch noch besser geht es dem, der versteht, eins zuzudrücken.
      Johann-Wolfgang von Goethe
      [offtopic][/offtopic]
    • Wenn ich auch mal eine Empfehlung abgeben darf? Ich bin am meisten auf Hirschfelden unterwegs und wenn gerade kein Wettbewerb läuft führe ich gerne die "Kanone des einfachen Mannes" den K98k Karabiner. Er verschießt das "Mädchen für alles Kaliber" 8x57 IS welches genug "Dschjumm" hat starkes Schwarzwild, oder auch Rotwild auf über 200m im Knall liegen zu lassen, aber eben auch Rehwild erlegt ohne das das Wildbret hinterher ungenießbar ist. Das montierte Ziel 4x32 ist eine Herausforderung, passt aber zum Alter der Waffe und das Absehen 4 ist nun mal der Klassiker schlechthin (im RL hab ich das auf einer 12/70 DF montiert) Die Waffe ist sehr schön animiert, besonders vom Nachladen kann ich nicht genug bekommen und der Sound ist auch unverwechselbar.
      Hier stimmt das Gesammtpaket welches sich hervorragend für die Sonntagsnachmittagspirsch auf Hirschfelden eignet, ohne den Druck von Abschussplan oder einer Competition im Nacken zu haben. Wer eine neue Herausforderung in TH sucht, den empfehle ich beim nächsten Sale ein Auge auf den K98 zu werfen.

      Grüsse Heinz :wink: