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akirosan

Jäger

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Dienstag, 2. September 2014, 11:57

Übertriebene Trefferwirkung bei (Compound)bögen

Liebe Gemeinde,

dafür musste ich einfach mal ein eigenes Thema eröffnen, weil mich eure Meinung dazu interessiert:

Wer schon länger dabei ist weiß, dass es anfangs kniffelig war mit einem Bogen einen Elch oder Bären zur Strecke zu bringen. Möglicherweise auch zu kniffelig, das gebe ich zu. Selbst ein Treffer in die Brust eines männlichen Schwarzwedels war fast nie tödlich, sondern führte zur Flucht und langer Nachsuche.

Doch seit Einführung des Rentiers wurde an den Bögen geschraubt und - meiner Meinung nach - der gegenteilige Effekt erzielt: die Bögen, vor allem der Snakebite, richten regelrechte Massaker an.

Ein Tier wie ein Braunbär, ein Elch oder großer Hirsch fallen nun um wie Fliegen, wenn man nur einigermaßen trifft. Anfangs fand ich das toll, weil ich dachte ich wäre zum Meisterschützen mutiert, doch nun langweilt es oder besser gesagt: Es nervt!

Was meint Ihr?

PS
Habe gerade einen Braunbären, der mich überraschte und knapp an mir vorbeirannte mit dem Snakebite in den HINTERN geschossen (ja, ich schäme mich dafür!) - Was soll ich sagen: Er fiel auf der Stelle tot um!

sachsi

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Dienstag, 2. September 2014, 12:04

Re: Übertriebene Trefferwirkung bei (Compound)bögen

Ich spiele eher selten mit den Bögen, vor allem aus den o.g. Gründen (lange Nachsuche trotz gutem Treffer). Deshalb finde ich es grundsätzlich besser, dass die Tiere nun schneller bzw. am Anschuss verenden. In einem anderen Thread schrieb jemand, dass der Snakebite eine Kraft von 80lbs hat, was wohl ziemlich stark ist, also passt das ganze m.M.n.
JAGEN:
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Dienstag, 2. September 2014, 12:10

Re: Übertriebene Trefferwirkung bei (Compound)bögen

Ich habe vor dem Updaten die Bögen fast komplett ignoriert und nur Truthähne mit dem Parker Python gejagd. Ab und zu habe ich mich immer mal wieder an einer Weißwedel-Dame o.ä. versucht, allerdings immer mit ziemlich schlechten Ergebnissen. Durch das Update habe ich wieder Spaß an den Bögen gefunden und überlege mir schon noch einen Recurve Bogen zu holen, eben weil sie deutlich gestärkt wurden (zumindestens auf kurze Distanz).

Ich find's gut, auch wenn es jetzt vielleicht zu Casual ist, aber da bin ich kein Bogenexperte. In einem anderen Thread wurde ja schon erwähnt dass die Pfeile beim Einschlag leicht Gewebe zerschneiden können, sodass es nicht unmöglich ist, mehrere Organe zu treffen, was dann recht zeitig zum Tod führt

Nexis981

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Dienstag, 2. September 2014, 13:06

Re: Übertriebene Trefferwirkung bei (Compound)bögen

Ich nutze den Snakbite-Bogen und finde gut daß er wieder so stark gemacht wurde wie er es früher war ;-)

Immerhin hat der Snakebite ja eine Zugkraft von 80 Pfund (80 lbs), der Pyhton dagegen nur 60 lbs. Das soll sich dann schon auch bemerkbar machen beim schießen, was er in letzter Zeit nicht so getan hat.

Also bitte nicht drüber schimpfen daß der Snakebite wieder seine alte Stärke hat, damit er nicht wieder zu Unrecht generft wird %-! :-) Der ist so stark, der gehört so stark.
Wie du schon sagest, man muss nach wie vor richtig treffen, es ist kein Zauberbogen. ;-)

Und ich weis nicht ob du shonmal soeinen Pfeil genauer angesehen hast. Vielleicht fällt dir auf daß die Pfeile nicht nur einfach zylindrisch sind, sondern sie auch geschliffene Spitzen haben und die schneiden sich ins Fleisch. Es ist in Real sogar keine Seltenheit, daß solch ein Pfeil komplett durchs Tier durchgeht.
Wie Snakdoctor schon richtig angemerkt hat, kann so eine Spitze mehrere umliegende Organe verletzen.

Sogar durch einen Schwarzbären sind komplette Durchschüsse möglich.
Siehe hier:
Mein coolster Schuss: durch Hirn & Herz mit 1 Pfeil vom Snakebite Bogen 8) Der Kojote erlag sofort ohne Qual.
Erster Kojote ganz unten, in dieser Session: https://www.thehunter.com/#profile/nexis981/expedition/18544585 [LINK]

akirosan

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Dienstag, 2. September 2014, 13:43

Re: Übertriebene Trefferwirkung bei (Compound)bögen

...gibt es denn auch ein paar Jäger die mit dem Snakebite oder Parker mehr als 300 bestätigte Abschüsse haben?
Deren Meinung würde mich besonders interessieren, da sie aufgrund der Menge an Abschüssen einfach die größere Erfahrung haben...

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Dienstag, 2. September 2014, 13:52

Re: Übertriebene Trefferwirkung bei (Compound)bögen

Das Problem sehe ich nicht bei den Bögen selbst, eher darin dass die meisten Tiere mit mehr als einem Organtreffer sofort umfallen. Es ist real und auch wünschenswert, dass der Pfeil jetzt quasi so tut als ob er durchgeht. Dadurch werden mehr Organe verletzt als früher.

Besser als der allseits bekannte Lungenbug ist es schon, aber vielleicht überarbeitet EW das noch. Denn auch im RL kann ein Stück mit Lungenschuss (durch beide Lungen) oder ein Schuss durch den ganzen Wildkörper noch einige Meter gehen.

Persönlich finde ich diese Instant umfallenden Tiere auch nicht schön, nicht gerade mehr eine Herausforderung richtig zu zielen, auch wenn es nur bei sehr näher Distanz auftritt...

Nexis981

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Dienstag, 2. September 2014, 14:33

Re: Übertriebene Trefferwirkung bei (Compound)bögen

Meine Erfahrung ist auch was Wert, auch wenn ich keine 300 Abschüsse habe.
Zudem schreibst du daß die Änderung erst seit dem Rentier aufgetreten ist. Ich glaube nicht daß du 300 Abschüsse mit dem Snakebite seit dem Rentier gemacht hast.

Und die Anzahl der Abschüsse hat generell nix zu sagen über eine Aussagefähigkeit. Jemand kann 300 mal Scheiße geschossen haben. Ich mag nur 182 Abschüsse haben, dafür habe ich gut geschossen.

Erst neulich noch vor dem Rentier habe ich mit dem Bogen auf die Attrappen (RFF) geschossen und festgestellt daß er fast zu schwach ist, dafür daß er 80 Pfund Zugkraft haben soll.

Wenn das nun behoben wurde dann ist das gut so. Und wenn die Pfeile schon nicht durchgehen so wie in der Realität, dann muss dieses durchgehen eben anders simuliert werden.
Mein coolster Schuss: durch Hirn & Herz mit 1 Pfeil vom Snakebite Bogen 8) Der Kojote erlag sofort ohne Qual.
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PiXXeLz

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Dienstag, 2. September 2014, 15:03

Re: Übertriebene Trefferwirkung bei (Compound)bögen

Glaube auch, dass es mit den Abschuessen nichts zu tun hat, aber ich hab etwas ueber 500 mitm Snakebite und wie die meisten hatte ich ihn vorher nur zur Truthahnjagd benutzt. Er war wirklich viel zu schwach. Hat man einen WW zB. nicht millimetergenau ins Blatt geschossen, wurde es ein Koerpertreffer mit ewiger Nachsuche und das bei 10m Entfernung. Ich finde ihn jetzt viel realistischer, denn nun zaehlt auch wirklich die Einschlagstelle, Entfernung und der Winkel. Man kann immernoch vollkommen verkorkste Schuesse mit ihm machen, ist mir erst gestern bei Braunbaeren/Rehe passiert. Da is nix mit sofort umfallen. :)

Fazit: Vorher 30 bis 50% Tauglichkeit, nun 100 bis 110%. (Die 10% liegen aber wohl eher an den Organmodellen der Tiere, als am Snakebite.)


akirosan

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Dienstag, 2. September 2014, 15:11

Re: Übertriebene Trefferwirkung bei (Compound)bögen

@ Nexis981
Natürlich ist deine Erfahrung etwas wert, das will ich dir doch nicht absprechen und wie ich bei dir auch gesehen habe, triffst du erstklassig mit dem Snakebite und hast auch schon knapp 300 Abschüsse. ;-)


Allerdings führt die neue Trefferwirkung m.E. zu einem Blutbad: Auf dem Foto ist zu sehen, was alles mit je einem Schuss zur Strecke gebracht wurde und der Hammer ist dabei, dass ein Rentier sogar tot stehenblieb!

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Nexis981

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Dienstag, 2. September 2014, 16:07

Re: Übertriebene Trefferwirkung bei (Compound)bögen

lol, ein tot stehen gebliebenes Rentier :-D
Klingt nach einem Animationsbug.

Das Bild sieht ja aus wie ein 1A Tierfriedhof ;-)
Hast du sicher nicht das Herz mit getroffen?
Hatte schon in der Vergangenheit einige Treffer wo das Tier sofort umfiel. Meistens war dabei das Herz betroffen. Wobei manchmal auch schon welche nach wenigen Metern bis sofort umfielen, wo nur Lungen betroffen waren.
Einmal machte ein Schwarzwedel einen einzigen Satz (Fluchtansatz) in die Gegenrichtung, kippte aber sofort um nachdem er mit den Kufen aufkam ... sah echt grotesk aus, hihi :-))

Kleiner Tip bei Bogenschüssen auf Bären und Hirsche:
Bei Hirschen auf die Hals-Wirbel Zielen. Oder wenn man wie bei Bären meist von oben schießt, auf 1. Rückenwirbel schießen. Die erliegen dann sofort.
Erfordert natürlich absolute Zielsicherheit. Wenn es daneben geht hat man evtl. "ins Klo gegriffen" ^^
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