Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: HunterTalk.de. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Bitte beachte dass wir aus technischen Gründen keine Mailadressen von @web.de und @gmx.de akzeptieren können, benutze bitte einen anderen Anbieter. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Theodoris

Jungjäger

  • »Theodoris« ist männlich
  • »Theodoris« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 81

Mein Hunterprofil: Theodoris

Wohnort: Delmenhorst

Beruf: Rentner

Danksagungen: 93

  • Nachricht senden

1

Freitag, 5. Januar 2018, 18:04

Ein Kind

Hiho,

ich habe eine Weisheit gefunden die nicht treffender sein kann:

Ein Kind, das ständig kritisiert wird, lernt zu verdammen.
Ein Kind, das geschlagen wird, lernt selbst zu schlagen.
Ein Kind, das verhöhnt wird, lernt Schüchternheit.
Ein Kind, das Ironie ausgesetzt wird, bekommt ein schlechtes Gewissen.

Aber,
ein Kind, das ermuntert wird, lernt Selbstvertrauen.
Ein Kind, dem mit Toleranz begegnet wird, lernt Geduld.
Ein Kind, das gelobt wird, lernt Bewertung.
Ein Kind, das Ehrlichkeit erlebt, lernt Gerechtigkeit.
Ein Kind, das Freundlichkeit erfährt, lernt Freundschaft.
Ein Kind, das Geborgenheit erleben darf, lernt Vertrauen.
Ein Kind, das geliebt und umarmt wird, lernt Liebe in dieser Welt zu empfinden

(nach Dorothy Law Nolte)
....als Gott mich erschuf, fing er an zu grinsen und dachte: Ob das gut geht?


„Egal wie tief man die Meßlatte des geistigen Verstandes eines Menschen legt, es gibt jeden Tag jemanden, der bequem darunter durchlaufen kann!“




Huntertea

Jungjäger mit Waffe

Beiträge: 734

Mein Hunterprofil: Huntertea

Danksagungen: 152

  • Nachricht senden

2

Freitag, 5. Januar 2018, 19:19

Gut Schuss

Huntertea

Spoiler Spoiler

Spoiler Spoiler


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Amber, Theodoris

Tarik1

Jungjäger mit Waffe

  • »Tarik1« ist männlich

Beiträge: 777

Mein Hunterprofil: Tarik1

Wohnort: Bergisch Gladbach

Danksagungen: 165

  • Nachricht senden

3

Samstag, 6. Januar 2018, 16:57

Ein wahrer Spruch, es müßten sich nur mehr Eltern daran halten und dem entsprechend vorleben!
Gruß Tarik1


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Theodoris

Beiträge: 1 073

Mein Hunterprofil: Jennerwein

Wohnort: Solalinden/München

Beruf: Rentner

Danksagungen: 147

  • Nachricht senden

4

Sonntag, 7. Januar 2018, 08:27

Ein Kind, das ständig kritisiert wird, lernt zu verdammen.
Ein Kind, das geschlagen wird, lernt selbst zu schlagen.
In meiner Generation wurde man zu Hause und in der Schule stets mit Schlägen bestraft und es hagelte Kritik von allen Seiten.

Es hat aus mir einen krankhaften Perfektionisten gemacht, der selbst bei seiner besten Arbeit noch immer ein "Haar in der Suppe" findet und sich nie selbstgefällig zurück lehnt. Anderseits hat mir diese Haltung viel Erfolg und Zuspruch in meinem Berufsleben gebracht.

Meine Enkel bzw. Neffen und Nichten wurden ganz modern mit viel Zuneigung und Zuspruch erzogen, auch boten die Umstände eigentlich alles, was man für optimale Geborgenheit braucht. Trotzdem entwickelten einige AHDS, sind kaum steuer- und belehrbar, zeigen wenig Empathie und vor allem haben sie keinen Respekt. Sie halten sich für den Mittelpunkt der Erde und unterstreichen dies, indem sie in den sozialen Medien ständig Selfies posten - bei uns war "Selbstbeweihräucherung" verpönt.

Die Kinder der heutigen Generation haben wenig Gewalt erfahren, dennoch gab es noch nie so viele Gewaltdelikte, die an Brutalität kaum zu überbieten sind. In meiner Jugendzeit gab es auch Schlägereien, doch wenn ein Gegner nieder ging, trat man nicht noch nach, sondern man bot eher die Hand zur Versöhnung.

Nun habe ich meine Kinder bereits relativ antiautoritär erzogen, was sich im Berufsleben als Nachteil erwies, denn sie können Demütigungen weniger ab und sind auch sonst etwas zu sensibel, was ihnen zumindest das Leben nicht leichter macht.

Dass geschlagene Kinder selbst zur Gewalt neigen kann ich zumindest, was mich betrifft, nicht bestätigen, denn ich bin extrem friedliebend und die drei Faustschläge, die ich in meinem Leben austeilte, waren reichlich verdient. Selbst als Türsteher einer Diskothek (während Studentenzeit) habe ich nie jemand verletzt, bin aber selbst ins Krankenhaus gekommen.

Wenn ich derzeit lese, wie viel Gewalt es an Schulen gibt, dass sogar Polizisten und Hilfskräfte angegriffen werden, dann frage ich mich, was die "gewaltlose" Erziehung Ende des letzten Jahrhunderts gebracht hat.

Erziehung ist ein schwieriges Problem, wie man es macht, ist scheinbar falsch, aber ich bin der Meinung, dass Kindern auch klar ihre Grenzen gezeigt bekommen und wenn man dazu eine Ohrfeige braucht, finde ich das nicht verwerflich.

Trete hier vermutlich "Shitstorm" los, aber ich wollte die Begeisterung über den Post etwas relativieren.

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Amber, CowboyFromHell, ehr_Dusty

  • »MrMoose01« ist männlich

Beiträge: 1 448

Mein Hunterprofil: MrMoose01

Wohnort: Münster

Danksagungen: 313

  • Nachricht senden

5

Sonntag, 7. Januar 2018, 09:13

Hallo Jennerwein,

ich möchte mich für Deinen Beitrag bedanken. Ähnlich wie Du sehe ich es auch.
Die Ohrfeigen würde ich in Deinem Beitrag streichen - Alles Andere ist m.M.n. richtig.

Leider ist es heute oft so, dass beide Elternteile arbeiten müssen (oder wollen), damit man sich den größten Fernseher und den tollsten Urlaub leisten kann.
Dabei verlieren viele den Blick für das Wesentliche. Achtsamkeit und Zuwendung sind Dinge, die die Gesellschaft immer mehr verliert.

Wer setzt sich den schon nach seinem 10stündigen Arbeitstag noch mit seinen Kinder zusammen und spielt mit ihnen oder liest ihnen was vor oder fragt "Wie war dein Tag heute?".
Das sind schöne Dinge, die heute nur noch selten gemacht werden.

Wir hatten das Glück, dass wir es uns geleistet haben, dass meine Frau zuhause bleiben konnte um sich um die Kinder zu kümmern, bis die Jüngste (von dreien) 11 Jahre alt war (hätte meine Frau mehr verdient, wäre auch ich zuhause geblieben, um die Kinder zu begleiten. Nur um das klar zu stellen und mir niemand "Sexismus" vorwerfen kann).

Wir hatten nie ein teures Auto, bis 2011 einen Röhrenfernseher und haben immer Campingurlaube gemacht (mit Zelt und Bunsenbrenner).
Wir hatten aber eine tolle Zeit mit und für die Kinder und ich kann mit Recht behaupten, dass alle Drei ihren Weg machen.

Alle sind auch sozial engagiert (Flüchtlingshilfe, Tierheim, auf die Straße gehen gegen Rechts, gegen Gewalt, gegen Massentierhaltung) und alle sind sehr Achtsam gegenüber ihres Umfeldes.
Da können wir stolz sein!!!

Meiner Meinung nach liegt das Problem darin, dass in der heutigen Zeit "schneller", "weiter", "höher", "billiger" Dinge sind, die uns vergessen lassen, was die wesentlichen Dinge im Leben sind.
Achtsamkeit und Liebe.
Leider werden uns durch Werbung, Politik und Medien und andere Dinge vermittelt und selbst die Kleinsten stehen schon unter Druck in einer Leistungsgesellschaft bestehen zu können.
Da nehmen schon Grundschüler Medikamente um dem Druck standzuhalten. Wie krank ist diese Welt.

Hallo liebe Eltern hier im Forum ... nehmt Euch heute Abend mal ein Kinderbuch und lest euren kleinen was vor, fragt sie wie der Tag so war und welche Sorgen sie gerade haben.
Ihr werdet sehen wie schön so ein Gespräch sein kann, nicht nur für die Kinder.

Ich hoffe mit diesem Beitrag einwenig zum Nachdenken angeregt zu haben und eventuell die welt wieder einwenig achtsamer gemacht zu haben.
Gruß
Moose



2016:

2017: Platz 7 44 Punkte

Amber

Jungjäger

  • »Amber« ist weiblich

Beiträge: 225

Mein Hunterprofil: Amber

Danksagungen: 81

  • Nachricht senden

6

Sonntag, 7. Januar 2018, 09:37

Du hast meine volle Zustimmung Jennerwein!
Natürlich ist es oft ein Spagat, den man als Eltern wagen muss. Wichtig aber ist, dass Kinder Grenzen gesetzt bekommen. Das gibt Halt und Sicherheit, weil sie wissen woran sie sind. Jedes soziale Gefüge braucht klare Regeln, dies fängt in der Familie an. Heutzutage ist es leider so, dass Eltern sich als Freunde/Kumpel ihrer Kinder verstehen. Ich konnte bei meinen Kindern feststellen, dass sie zufriedener und ausgeglichener waren, wenn ich ihnen mit einem gewissen Maß an Strenge begegnet bin. Zum Glück kommen sie gut im Leben zurecht, gehen ihren Weg. Auch unsere Enkeline macht da keine Ausnahme.

Ich könnte noch meterweise zu dem Thema schreiben... eine Menge Faktoren sind es, die einiges in ein Ungleichgewicht gebracht haben.

Bester Gruß

Amber

Sit and Wait Howdy Cowboy

Beste Grüße und Waidmannsheil

Amber

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ehr_Dusty

Ähnliche Themen